Episode 1: Die Geburt

Dieser Artikel wurde automatisch übersetzt. Lesen Sie das Original auf Französisch.

Samstag, 15. Dezember 2018, 16 Uhr: Ich habe heute meinen 40. Geburtstag gefeiert. Innerhalb einer Stunde habe ich Kuchen gegessen, meine Kündigung eingereicht und mein Haus verkauft. Midlife-Crisis oder Neuanfang?

Guten Tag. Mein Name ist Jerome Berthier und ja, vor etwas mehr als drei Jahren habe ich beschlossen, mich in ein neues Abenteuer zu stürzen, das sich stark nach einer Midlife-Crisis anhört. Heute bin ich stolzer Leiter von Deeplink, einem innovativen Startup-Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz und virtuelle Agenten, und ich bin sehr stolz darauf, dass ich den Sprung gewagt habe. Anlässlich unseres dreijährigen Jubiläums erzähle ich Ihnen unsere (verrückte) Geschichte.

Im Dezember 2018, als ich als Leiter der Datenabteilung (AI, BI, Big Data) von ELCA in Lausanne tätig bin und die Chance habe, das Innovationszentrum von ELCA an der EPFL zu betreuen, erhalte ich einen Anruf, der mein Leben verändern wird. Ein Freund bietet mir an, seine Webagentur zu kaufen, aber Vorsicht, die Fristen sind sehr kurz (ich habe 15 Tage Zeit, um mich zu entscheiden!). Was für eine faszinierende Gelegenheit: Ich komme nicht wirklich aus dieser Welt, mein Kerngeschäft liegt in der KI, viel weniger in den sogenannten „klassischen“ Webprojekten. Es fällt mir anfangs schwer zu sehen, was ich in dieses Ökosystem einbringen könnte, und doch habe ich eine Vision davon, wie eine Website morgen aussehen sollte. Das Abenteuer reizt mich und ich sage „Bingo“ an meinem vierzigsten Geburtstag.

Zu diesem Zeitpunkt muss ich noch schnell die Kündigung meines Arbeitsplatzes organisieren und eine Finanzierung für die Übernahme finden. Mein Arbeitgeber zeigt Verständnis und lobt vor allem meinen Unternehmergeist.

Was die Finanzen angeht, muss ich mich auf Rock-n-Roll einlassen. Obwohl ich das Glück habe, einen Investor zu haben, der bereit ist, mich zu begleiten (danke, Cédric Juillerat – wir werden dich in den nächsten Episoden wiedersehen), muss ich trotzdem den ersten Block bringen: Wie kann ich schnell CHF 200’000 Ich habe diese Summe nicht. Coup de folie: Zusammen mit meiner Frau (tausend Dank für deine Unterstützung) beschließen wir, unser Haus zu verkaufen und das Risiko einzugehen, all unsere Ersparnisse in dieses Abenteuer zu stecken. Unser Haus ist innerhalb einer Stunde verkauft, mit der Stoppuhr in der Hand!

Und ich, der sich nach einem Abenteuer sehnte, wird schnell bedient. Kaum hat die Geschichte begonnen, zieht ein Sturm auf: Die Due Diligence verläuft nicht gut genug und der Deal kommt schließlich nicht zustande. Ich verzichte darauf, die Agentur zu kaufen. Innerhalb weniger Tage habe ich keinen Job, kein Haus und eine große Summe Geld zu investieren … Was soll ich tun, wo soll ich (neu) anfangen?

Ich beschließe, langsamer zu machen. Alles ging so schnell, zu schnell (?), ich brauche Zeit zum Nachdenken und sage mir, dass all das nicht zufällig passiert ist. War es ein Tritt des Schicksals in den Hintern? Ich entscheide mich dafür, meinen Weg fortzusetzen und meinen Ehrgeiz zu verwirklichen: Ich werde Unternehmer! Jetzt muss ich nur noch herausfinden, in welchem Bereich.

Zu dieser Zeit bin ich aktiv bei die Empowerement Foundation (mit Leila Delarive und Katia Elkaim), die sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein für die Auswirkungen neuer Technologien auf den Alltag zu schärfen, insbesondere bei der Jugend.

Eines Tages, als ich einen Workshop für die Stiftung leite, kommt mir eine Idee: Was wäre, wenn mein Steckenpferd ganz einfach die Demokratisierung der KI wäre, im Dienste des Menschen und nicht auf seine Kosten? Jetzt ist es soweit, ich habe endlich meinen Winkel, ich werde ein Unternehmen im Bereich der KI gründen, das es jedem Unternehmen ermöglicht, von dieser Technologie zu profitieren, und ich behalte meine embryonale Vision im Hinterkopf, die aufgetaucht war, als ich noch die Webagentur kaufen wollte: durch Konversation zur Entstehung intuitiverer Websites beizutragen.

Den Blick in die Zukunft gerichtet, möchte ich ein Werkzeug rund um die Konversation aufbauen, um auf natürliche Weise eine starke Verbindung zwischen Mensch und Technik herzustellen, ich würde sogar sagen, eine tiefe Verbindung: einen Deep Link. Mit diesem Namen, der auch eine Anspielung auf die Deep-Learning-Techniken in der KI ist, wird das Unternehmen am 3. Juni 2019 offiziell gegründet.Wir sehen uns in der nächsten Episode, um über die ersten Herausforderungen der KI zu sprechen: ihr Erlernen und ihre Zugänglichkeit.